Migration

Offen statt abgeschottet
Grenzen auflösen statt neue schaffen
Eine Welt ohne Grenzen ist zwar eine ferne Vision, doch eine, auf die sich mein politisches Handeln stützt. Die Schweiz und Zürich müssen weltoffen sein. MigratInnen sind in unsere Gesellschaft einzubinden und schnellstmöglich mit allen Rechten auszustatten. Das Einbürgerungsverfahren soll vereinheitlich und erleichtert werden. Flüchtlinge sollen in die Gesellschaft integriert und nicht an den Rand gedrängt werden. Alle ihre Rechte müssen bedingungslos gewahrt bleiben. Abschottung und Zuwanderungsbegrenzungen lehne ich in aller Form ab.

Grünflächen

Zersiedlung stoppen
Grünflächen erhalten
Grün und dicht widerspricht sich nicht
Die Landschaft und das Kulturland müssen vor der Zersiedelung geschützt werden. Dafür müssen bereits bebaute Flächen besser genutzt werden. Gemeinden und Kantone sollen zuerst ihr Verdichtungspotential ausschöpfen bevor sie neue Bauzonen schaffen. Der bestehende Wohnraum muss besser und vor allem effizienter genutzt und wo möglich aufgestockt werden. In Wohnquartieren sollen Grünflächen erhalten und neue geschaffen werden. Dafür setzte ich mich ein.

Wirtschaft

Monopolisierung
verhindern
Diversität statt Einheitsbrei
In der Stadt Zürich sind viele kleine und mittlere Unternehmen angesiedelt. Auch sie spüren den Druck hoher Mieten. Für ein vielfältiges Stadtleben ist die Diversität in der Unternehmerlandschaft jedoch wesentlich. Die KMUs gilt es zu stützen. Auch die Kreativwirtschaft wächst und muss in der Stadt vermehrt Raum zur Verfügung haben.

Sicherheit

Die Überwacher
überwachen
Kein Leben im einer Law-and-Order-Stadt
Der Wunsch nach absoluter Sicherheit nimmt in unserer Gesellschaft absurde Züge an. Ich wünsche mir etwas mehr Freiheit auf Kosten von vermeintlicher Sicherheit. Aufgabe der Politik ist es, die Arbeit des staatlichen Gewaltmonopols kritisch zu beobachten. Zürich braucht eine Polizei die sozial kompetent und für die Vielschichtigkeit der hier lebenden Menschen geschult ist. Dafür benötigt sie die nötigen Mittel. Wegweisungen, Racial-Profiling, Einsperren auf den blossen Verdacht oder Taser-Waffen soll es in Zürich nicht geben. Gummischrott gehört in Zürich verboten. Die grundsätzliche Ausrichtung der Polizei bestimmt die Politik. Hier will ich Akzente setzen.

Sport

Den Spass am Spiel erhalten
Den Breiten- und Spitzensport fördern
Tausende von SportlerInnen betätigen sich jede Woche in den zahlreichen Zürcher Sportvereinen und auf den zahlreichen städtischen, kantonalen und privaten Anlagen. Diese bilden wichtige soziale und gesellschaftliche Treffpunkte. Praktisch alle Sportvereine leben von ehrenamtlicher Arbeit. Die Stadt muss den Vereinen bestmögliche Verhältnisse anbieten. Aber auch Spitzensport muss viel weniger Stiefmütterlich behandelt werden. Es sollte in Zukunft auf hohe Mieten und Sicherheitskosten für Spitzensport-Veranstaltungen verzichtet und die lebendige Fankultur in den Fankurven toleriert werden.

Ökologie

Für eine nachhaltigere
Gesellschaft
Natürliche Lebensgrundlage erhalten
Die Energiewende gilt es mit aller Kraft voranzutreiben. Erneuerbare Energie ist die Zukunft. Die Energieeffizienz muss gesteigert werden. Ich setzte mich für einen raschen Atomausstieg und den Ausbau erneuerbaren Energiequellen ein. Auch den Ressourcenverschleiss gilt es zu stoppen. Lebensmittel sollen ökologisch und fair produziert werden. Das gilt vor allem auch für tierische Produkte. Auch importierte Lebensmittel sollen Mindeststandarts einhalten müssen. Ich will eine nachhaltige Gesellschaft mit fairer und ökologischer Warenproduktion.

Kultur

Vielfalt in Kultur und
Gastronomie pflegen
Zürich lebendig halten
Der Kanton Zürich soll sich für eine starke Kulturförderung einsetzen. In Zukunft soll auch Kleinkunst noch besser gefördert werden. Es kann nicht sein, dass immer dieselben Institutionen zum Zuge kommen. Zur Kultur gehört für mich auch das vielfältige Gastronomieangebot in Zürich. Das gilt es zu pflegen. Unnötige Verbote und Einschränkungen sind abzulehnen. Hier gilt es eine liberale Politik zu fahren. Es darf nicht sein, dass verankerte kulturelle Institutionen durch Luxuswohnungen oder –büros verdrängt werden. Wer am Puls des kulturellen Lebens leben will, muss mit einer gewissen Lärmbelastung leben können.

Wohnen

Mehr Wohnraum
für Zürich entwickeln
Günstigen Wohnraum fördern, soziale Durchmischung wahren
Vor allem in den Städten werden horrende Mietpreisen verlangt. Dagegen muss etwas unternommen werden. Die soziale Durchmischung muss gewahrt bleiben. Bezahlbarer Wohnraum muss dringend gefördert werden. Städte müssen in den Besitz von Wohnraum kommen und die Mietpreise senken. Immobilienhaie und Spekulanten gehören in die Schranken gewiesen. Ich setze mich für mehr bezahlbaren und lebenswerten Wohnraum für alle sozialen Schichten ein.

Urbanität

Autonome Räume zulassen
In einer urbanen Stadt sollen verschiedene Lebensentwürfe möglich sein
Zürich braucht autonome Räume, wo Menschen nach ihren eigenen Vorstellungen leben können. Es braucht Platz, wo alternative Gesellschaftsmodelle gelebt werden können. Solche Plätze dürfen nicht durch Repression oder altbürgerliche Gesellschaftsideale kaputt gemacht werden. Gerade in der Stadt Zürich gilt es die liberale Besetzerpolitik weiterzuentwickeln. Solche Räume bieten vielen Menschen ein zuhause und die Möglichkeit in dieser Stadt neue Lebens- und Arbeitsentwürfe zu entwickeln.

Verkehr

Zukunftsorientierte
Verkehrspolitik fördern
Effizienter und lebensfreundlicher Verkehr
Der motorisierte Verkehr nimmt in Zürich ab. Gerade in den Städten leben immer mehr Menschen ohne Auto. Weniger Autoverkehr macht Quartiere lebenswerter und gesünder. Wenn der Platz knapper wird, müssen auch die Verkehrsmittel effizienter werden. Der Fokus der Verkehrsplanung muss daher auf der Förderung von Fuss- und Velowegen, sowie dem ÖV liegen. Hierhin müssen im Kanton Zürich die nötigen Mittel fliessen. Auf den Strassen soll der Gewerbeverkehr freie Fahrt haben.